Schriften zur Musik

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    Interne Referenz: 245840
    Epochen: Barock ca. 1600 - 1750
    Gattung: Buch
    Komponist: AHLE Johann Georg
    Herausgeber: Markus Rathey
    Verlag: Georg Olms
    ISBN: 9783487131931
    DOB_Sparte: Faksimile
    Epoche: Bar
    Ausgabeformat: A 5

    Musikalische Gartenlust 1687. Musikalische Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winter-Gespräche 1695, 1697, 1699 und 1701. Kurze doch deutliche Anleitung zu der lieblich- und löblichen Singekunst 2. Aufl. 1704. Das Verhältnis von Musik und Sprache war eines der zentralen Probleme von Kompositionspraxis und Musiktheorie im 17. Jahrhundert. Sensibilisiert durch das Sprachverständnis von Humanismus und Reformation und später angeregt durch die „Deutsche Poeterey“ von Martin Opitz und die sich allerorten bildenden Sprachgesellschaften entstanden ab 1600 vielfältige Reflexionen zur Beziehung von Wort und Ton. Einer der wichtigsten Autoren, der gegen Ende des 17. Jahrhunderts viele dieser Überlegungen bündelte und durch eigene Bewertungen ergänzte, war der aus Mühlhausen in Thüringen stammende Johann Georg Ahle (1651-1706). Ahle war gleichermaßen Dichter wie Komponist. In letzter Eigenschaft war er unmittelbarer Vorgänger Johann Sebastian Bachs als Organist in Mühlhausen. Ahle bemüht sich um einen Brückenschlag zwischen Poetik und Kompositionslehre. Sein Verständnis des Komponisten als „Melopoet“ macht deutlich, wie eng Sprache und Musik bei ihm miteinander verknüpft sind. Ausgangspunkt für das Komponieren ist für Ahle immer der Text, den es zunächst nach den Regeln der sprachlichen Rhetorik aufzubereiten gilt. Erst nach dieser Vorbereitung hat der Komponist den Text mit den Mitteln der musikalischen Rhetorik und der Figurenlehre in Musik zu „übersetzen“. 394 Seiten, geb.