Concerto a-moll für Flöte, Streicher und B.C.

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Komponist: BENDA Franz
Gattung: Orchester
Besetzung: Fl StrOrch Bc

Internal Reference: DM-01401-VA
Besetzung: Fl StrOrch Bc
Gattung: Orchester
Komponist: BENDA Franz
Herausgeber: Ann Knipschild
Verlag: Doblinger
Verlagsnummer: DM 1401-VA
Ausgabe: Doubl
DOB_Sparte: Konzert

"Eine Erstveröffentlichung, die aufhorchen lässt. Der Geiger und Komponist Franz Benda gehörte wie Carl Philipp Emanuel Bach der Berliner Hofkapelle an – was man diesem um 1760 entstandenen Concerto anzuhören glaubt. Die Musik fügt sich hervorragend in den ‚Berliner Stil‘ ein, der wohl nur zu dieser Zeit in der aufstrebenden Metropole entstehen konnte. (…) Berlin muss ein faszinierender Ort gewesen sein, an dem sich der Übergang vom Absolutismus zum Bürgertum auch in der Kunst ablesen ließ. Und Benda, Bach u.a. lieferten den Soundtrack zur Urbanisierung. Preußische Zurückhaltung prägt den ersten Satz. Ein Thema aus gebrochenen Dreiklängen und Durchgangsnoten wird quasi unisono an den Anfang gestellt (…) Charakteristisch auch die drängenden Synkopen, die vom Pianissimo ins Forte führen, und die vielen abwärts stürzenden Triolen. Das zweite Thema wird gleich in der Flöte vorgestellt: ein liebliches Thema, das Rousseau gefallen hätte. Der zweite Satz beschwört eine ländliche Idylle herauf. Man erinnert sich, dass Benda mit böhmischer Volksmusik aufgewachsen ist – hier vermeint man es zu hören. Dass die Streicher mit Dämpfer spielen, verleiht dem langsamen Satz zusätzlichen Reiz (...) Das Finale: ein ‚Scherzando‘ zu spielendes ‚Vivace‘, dem das Kunststück gelingt, einen Mollsatz so ausgelassen fröhlich klingen zu lassen, wie es auf dem uckermärkischen Sandboden nur möglich ist." (Ensemble 3/2012)